Ein kleiner Süßkartoffel-Elefant! (Reibekuchen)

Zutaten:
1 Süßkartoffel, geschält und fein gerieben
1/2 Zucchini, fein gerieben
Salz, Pfeffer
2 TL Johannisbrotkernmehl oder 1 Ei

Zubereitung:
Alle Zutaten gut vermischen. Das Johannisbrotkernmehl, je nach dem wieviele die Zucchini wässert, gfls. vorher mit etwas Wasser zu einer kleisterartigen Masse verrühren. Öl in einer Pfanne heiß machen und Puffer in gewünschter Größe ausbraten. Circa 15 Minuten. Ich habe die Puffer sehr dünn gemacht, da ich ohne Ei gearbeitet habe und die Puffer nicht so durchstocken. 

Dazu gab es einen Tomaten-Paprika-Pilz-Salat mit einem Himbeerdressing. Grundsätzlich könnt ihr die Puffer aber kombinieren, wie ihr mögt 🙂

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In der Not frisst der Teufel… Couscous-Salat-Häppchen

Couscous-Salat-Häppchen mit Avocado-Cashew-Topping

Eigentlich waren die 2kg Couscous-Salat für einen Geburtstag gedacht, leider ergab es sich dann aber anders und wir mussten den Salat selbst essen. Irgendwann kam uns der Salat aber aus den Ohren raus, daher habe ich kurzerhand unter Zugabe von Johannisbrotkernmehl kleine Frikadellen daraus gemacht. Die Idee zu diesem Rezept stammt von Attila Hildmann und wird eigentlich mit Reis gemacht. 

Gefüllter Schoko-Crunsh-Cupcake (glutenfrei)

Zutaten für circa 12 Stück

100g weiche Butter 
150g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
2 Eier
150g Mehl (Vollkornreismehl) 
100 ml Schlagsahne
4 EL Kakaopulver
1 TL Backpulver

Für die Kirschfüllung:

1 Glas Kirschen 
Vanillezucker  
Speisestärke 
Vanille-Zucker

Für den Crunsh: (für die glutenfreie Variante ohne Cornflakes)

200g Schokolade (Rittersport Edelvollmilch + mit Cornflakes)
45g Cornflakes 
50g Butter

Backofen 150°C Umluft, 20 Minuten

Genießen!

Vienna: No kangaroos in Austria – Teil 2

Stadtrundfahrt auf Schienen

Um uns erstmal einen Überblick zu verschaffen, was wir gerne genauer besichtigen wollen, haben wir heute zunächst eine Ring-Rundfahrt um den Wiener Kern gemacht und ein paar Eckdaten erzählen lassen. Tatsächlich fällt uns nun die Auswahl jedoch noch schwerer: ein historischer Bau ist prachtvoller als der andere, jedes Museum lockt mit interessanten Ausstellungen und – nicht ganz unbedeutend – die nahegelegenen Schlösser und auch der sagenumwobene Naschmarkt sind verlockende Ziele. Einzig bleibt da diese kleine Sache mit der begrenzten Zeit, die uns zur Erkundung der Stadt zur Verfügung steht.. auch wenn dieser Beitrag nicht das letzte Kapitel der Wien-Reise darstellt, muss ich dem Ende vorgreifen: i’ll be back. 

Stephansdom

Zum Standardprogramm einer Stadt-Besichtigung gehört natürlich auch einen Blick in die kolossalen Kirchenbauten zu werfen. An Kunst und Architektur sind diese Bauwerke zweifelsfrei nur schwer zu übertreffen – doch fürchte ich, würde sich der Mann aus Galiläa im Grabe umdrehen, wenn er sehen müsste, wie Menschen den Begriff der Bescheidenheit doch fehlinterpretieren können.. und er noch in seinem Grabe läge, natürlich. 

…von Innen

Parlamentsgebäude

Der Architekt ließ sich hier von griechischen Tempeln inspirieren, da die Griechen als Wiege der Demokratie (für Männer) gilt. Die Bauweise soll die Parlamentarier an ihre Verantwortung erinnern, die ihnen mir ihrem Mandat übertragen wurde. Ich bitte um Applaus für das gelungene Panoramabild. Ihr habt ja keine Vorstellung davon, wie schwierig es war, einen Moment abzupassen, in dem mal keine Bahn durchs Bild ruckelte. 

Ganz besonders ins Herz geschlossen habe ich die kreativen Ampelfigürchen, die dem fleißigen Fußgänger das Warten versüßen. Diese Figürchen gibt es einsam und männlich, als Heteropärchen (s.o.), als weiblich-homosexuelles und männlich-homosexuelles Pärchen, die jeweils Arm-in-Arm auf grün warten und dann händchenhaltend bei Grün losstiefeln. Auch gibt es eine Fußgänger-Radfahrer-Kombination, die ich besonders erheiternd finde. Der Radfahrer steigt bei Rot nämlich von seinem Rad ab und wartet brav daneben auf das grüne Licht! Übrigens ist es meinerseits keinesfalls diskriminierend gemeint, das Heteropärchen fotografiert zu haben: hier bot sich an der Ampel schlicht die Gelegenheit für ein Foto, ohne unter die Räder zu kommen. Schließlich kann ich nicht mitten auf der Straße stehen bleiben, um die Ampel zu fotografieren! Soweit ich weiß, gibt es in Reiseandenken-Läden Shirts und Co. mit den unterschiedlichen Ausführungen der Ampelmenschen zu erwerben. Apropos Shirt..

Ein selbsterklärendes Foto 😀 wir haben allerdings nur den Shop besucht und ein Kleidungsstück erworben, auch wenn die Burger echt legendär sind! 

Wiener Riesenrad 

Wenn die meisten Nicht-Wiener vom Prater hören, denken sie sofort an dieses Riesenrad! So auch ich, bevor ich den Praterin Natura gesehen hatte! Dieses Riesenrad ist weder die einzige Attraktion, geschweige denn das einzige Riesenrad auf dem Dauerrummelplatz Prater. Von ganz oben hat man einen sooo sooo schönen Ausblick über den Rest der bunt blinkenden Fahrgeschäfte, sich windenden Achterbahnen und kreisenden Kettenkarusselle – sowie über die Stadt, die selbst aus über 60m Höhe am Horizont kein Ende findet. Einen Ausblick aus dem Wagon will ich euch nicht vorenthalten:

Im Wagen hinter uns dinierte gerade ein junges Pärchen bei einem mehr-gängigen Menü. Also Jungs, falls ihr noch den passenden Platz für einen Antrag sucht, wie wäre es mit einem Abendessen bei Kerzenschein in einem privaten Riesenrad-Wagon. Diese und weitere kostspielige Extrafahrten kann man nämlich auch buchen. 

Küche des Wiener Riesenrades für Abendessen bei Kerzenschein oder Frühstücken in über 60m Höhe

Hier kommt die Hauptspeise – so liebevoll wie der Chefkoch das Lamm auf seine Beilagen drapiert hat, habe ich die Pixel im Bild platziert…

Psycho-Hotel (gut, dass wir woanders nächtigen)

Tja, was davon ist Filter, und was Teil des Bildes? 😅 ich habe mich von den Schrecken dort drinnen noch immer nicht erholt. Die Zombies gingen klar – The Walking Dead härter ab -, aber die schaurigen Überraschungseffekte.. uaaahh!
Happy Halloween! 🕷👻

Vienna: No kangaroos in Austria – Teil 1

Hofburg (Sisi-Museum/ Spanische Hofreitschule) – keine Sorge, die Österreicher haben nicht auf Treibsand gebaut, ich habe bloß noch keine Übung in Panorama-Fotografie.. 😅

Dieser Kurztrip ist bereits meine zweite Reise in die wunderschöne Hauptstadt Österreichs: Wien. Streng genommen war das Ziel meiner letzten Reise Graz und wir haben nur einen Tagesausflug nach Wien gemacht. Dabei stand selbstverständlich das Sisi-Museum auf unserer Tagesordnung. Und da es uns so gut gefallen hat, sind wir nun extra nochmal wieder gekommen 😍 

In Wien muss man, ganz besonders vor der Hofreitschule, aufpassen, dass man nicht unter die Räder kommt. Als Tourist kann man hier eine romantische Kutschenfahrt durch Wien mit einem so genannten Fiaker buchen und bei klappernden Hufen die Stadt im Sitzen besichtigen. Wir dagegen waren sportlich und haben die Stadt mit 14.518 Schritten zu Fuß erkundet! 

Heldenplatz

Angesichts der erfurchtgebietenden Monumente österreichisch-ungarischer Monarchie wäre ich doch manchmal gerne eine Prinzessin…👑 und bräuchte dann eine deftige Stärkung:

Spinatknödel mit Parmesan und Butter im Café der Spanischen Hofreitschule

Hier haben wir uns ein Ur-Ciabatta für das Frühstück Morgen gekauft. Ich bin schon sehr gespannt, wie es schmeckt! 

Schaufenster des Cafés ‚Demel‘

Dieses Apfelstrudel-Rezept werde ich baldmöglich nach backen *-*

Peterskirche

Darf’s noch etwas mehr Gold sein?

Frühstück! 💎

Julius Meinl – am Graben – …

… welcome to Schlaraffenland

Ein Feinkostladen á la „Käfer“ in München mit Fleisch-, Käse- und Süßwarentheken, Reihen von Delikatessen. Mehrere Restaurants und Speisegelegenheiten befinden sich ebenfalls im Geschäft. Erworben haben wir in diesem Feinkostladen etwas typisch österreichisches: Kamelschokolade aus Dubai 😀

Wiens Architektur versetzt den Besucher in längst vergessene, kaiserliche Zeiten. Zum Glück ist sie erhalten geblieben und nicht in Schutt und Asche gebombt worden. 

Wer Geld übrig hat, muss es nicht wieder mit nach hause nehmen..jedes Geschäft wird bewacht von einem Schlipsträger, der den edlen Kunden die Tür öffnet, sobald sie Anstalten machen, eintreten zu wollen.

Der Ausblick aus unserem Fenster

Monkey Burger 

Keine Sorge, das ist ein veganer Burger, ganz ohne Affen drin. Dafür enthält das Patty Bananen und der Burger erhält ein Topping aus karamelisierten Bananen. Jedenfalls dann, wenn man auf Bananen steht. Tu ich nicht. Null. Ich verabscheue Bananen, um genau zu sein. Trotzdem habe ich mich an diesen Burger gewagt und ihn auch tatsächlich gegessen. Die Banane hat man im Patty eigentlich nicht geschmeckt, aber allein das Wissen hat gereicht, um es nicht so richtig zu mögen. Reine Kopfsache, ich weiß.

Das Rezept stammt von Vegan Guerilla und ihr könnt es hier nachschauen.

Banane und Erdnuss meets Burger. Das erste Mal gegessen auf dem Camden-Market in London. Seitdem mein ABSOLUTER Lieblingsburger ♥ ♥ ♥ Unbedingt ausprobieren!

Für die Bratlinge (4 Stück):

 

    • 200g Naturtofu oder Räuchertofu
    • 1 Knoblauchzehe
    • 1 kleine Zwiebel
    • 50g gehackte Mandeln
    • ca. 80g Mehl
    • 1 EL Senf
    • 2 EL Tahina
    • 2 EL Öl
    • 2 EL Sojasauce
    • 1/4 – 1/3 Banane
    • Salz
    • Pfeffer
    • Außerdem:
    • einige Blätter Eisbergsalat
    • 1 Tomate
    • 2 Bananen
    • Erdnussbutter (cremig)
    • 4 Burgerbrötchen
    • Zucker
    • etwas Öl

Die Bratlinge (4 Stück):

Die Zwiebel, Knoblauch und das Bananenstück klein hacken oder, wenn vorhanden, einfach einen Kräuterhexler benutzen. In eine Schale geben. Tofu dazu bröseln. Dann 50g des Mehls, gehackte Mandeln (am besten schon Gehackte aus der Backabteilung nehmen. Spart Arbeit.), Senf, Tahina, Öl, Sojasauce sowie Salz und Pfeffer hinzugeben. Das Ganze gut mischen (Mixer mit Knethaken oder, am besten, mit den Händen). 4 Kugeln formen, diese von außen mit Mehl einstäuben und vorsichtig (!!!) platt drücken. Die Bratlinge in eine vorgewärmte Pfanne mit etwas Öl geben und einige Minuten braten bis sie goldbraun sind. Und auch an dieser Stelle, da es wie ihr seht das gleiche Grundrezept wie bei den Dia-de-los-Muertos-Burgern ist: unbedingt vorsichtig sein, ist eben eine wackelige Konstruktion ;).

Natürlich könnt Ihr auch hier wieder schon fertige Bratlinge nehmen, z.B. was nussiges.

Und dann:

Die Burgerbrötchen etwas vorwärmen. Erdnussbutter, wenn sie zu hart und nicht so gut streichbar ist (kommt sehr drauf an welche ihr kauft) kurz auf dem Herd erwärmen, damit sie weicher wird. Ansonsten anwärmen sparen und direkt auf die Brötchen damit.

Zucker in der Pfanne erhitzen (nicht zu stark erhitzen, sonst wird der Zucker schnell dunkelbraun oder schwarz und riecht / schmeckt… ähm, suboptimal) und die Bananen (geviertelt) darin karamelisieren.

Zu guter Letzt: Brötchen mit Erdnussbutter bestreichen, dann Salat, Bratling, Tomate, jeweils 2 Bananenscheiben (und wer möchte: nochmal ein Klecks Erdnussbutter) drauf.